„Isha bedeutet Ursprung der Schöpfung. Kriya bedeutet eine nach innen gerichtete Handlung dorthin. Isha Kriya ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument, um von der Unwahrheit zur Wahrheit zu gelangen.“

- Sadhguru

Technologien für das Wohlbefinden

Fragen und Antworten:

  • Wie kann ich von dieser Meditation profitieren?
  • Was genau bewirkt diese Meditation?
  • Warum wird das online angeboten?
  • Welche Bedeutung hat der Atem? Gibt es über die positiven Gesundheitseffekte hinaus noch mehr was der Atem bewirken kann?
  • Warum soll mein Gesicht leicht nach oben gerichtet sein?
  • Was bewirkt der Laut „Aa”?
  • Muss man Isha Kriya mit leerem Magen machen? Wie viel Zeit sollte zwischen dem Essen und der Meditation vergangen sein?
  • Sollte man eine bestimmte Zeit lang meditieren oder sollte man das jeden Tag für den Rest seines Lebens tun?
  • Ich habe am Kurs Inner Engineering bereits teilgenommen und mache die Übungen täglich. Ist es für mich notwendig, Isha Kriya zusammen mit Shambavi Mahamudra zu machen? Hätte das für mich einen Vorteil?
  • Nachdem ich den Laut “Aa” intoniert habe, fühle ich mich richtig gut und lebendig. Kann ich dieses Mantra mehr als sieben Mal intonieren oder soll ich es als separate Meditation wiederholen?
  • Kann jeder Isha Kriya praktizieren? Oder gibt es Krankheiten, bei denen man diese Meditation nicht machen soll? Ich habe Nackenspondylose und frage mich, ob es für mich sicher ist Isha Kriya zu praktizieren.
  • Kann ich diese Meditation meiner Familie und meinen Freunden beibringen oder müssen sie das Video ansehen?
  • Wenn ich den Laut „Aa“ intoniere, fühle ich Vibrationen im Hals-Chakra und im Herz-Chakra, aber nicht im Manipuraka-Chakra. Was mache ich falsch?
  • Kann ich für Isha Kriya mit aufrechtem Rücken auf einem Stuhl sitzen, da ich nicht mit gekreuzten Beinen sitzen kann?
  • Wo soll ich diese Meditation machen? Ich lebe in einer lauten Umgebung. Brauche ich einen separaten Ort für diese Meditation?
  • Ich habe Isha Kriya Online gelernt und täglich praktiziert, allerdings habe irgendwann aufgehört. Ich möchte die Kriya gerne wieder anfangen. Muss ich nochmals den Online-Kurs machen oder kann ich einfach mit dem weitermachen, was ich vorher gelernt habe?
  • Welches ist die geeignete Zeit Isha Kriya zu machen?
  • Wie oft am Tag kann ich Isha Kriya praktizieren?
  • Warum sollte man diese Meditation 48 Tage lang machen?

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  • Sadhguru: Zunächst einmal: Worin besteht die Notwendigkeit zu meditieren? In den Prozess des Lebens einzutreten war nicht deine bewusste Entscheidung; es „passierte“ dir einfach. Als du geboren wurdest, war dein Körper so klein, jetzt ist er gewachsen. Also ist der Körper offensichtlich etwas, das du angesammelt hast. Er ist eine Akkumulation. Was du „meinen Körper“ nennst, ist eine Anhäufung von Nahrung. Gleichermaßen ist das, was du „meinen Geist“ nennst, eine Anhäufung von Eindrücken.

    Was immer du anhäufst, kann deines sein, aber es kann niemals du sein. Die bloße Tatsache, dass du es angehäuft hast, bedeutet, dass du es woanders gesammelt hast. Heute kannst du einen 70-kg schweren Körper ansammeln, aber du kannst dich entscheiden daraus einen 60-kg schweren Körper zu machen. Du wirst nicht nach diesen 10-kg suchen, weil das nur eine Anhäufung war. Wenn du sie los bist, sind sie weg. Auf ähnliche Weise ist dein Geist eine Anhäufung von Eindrücken.

    Sobald du mit deiner Erfahrung identifiziert bist, sobald du mit etwas identifiziert bist, was du nicht bist, wird deine Wahrnehmung verzerrt. Sobald du deinen Körper, den du von außen angesammelt hast, als dein „ich“ wahrnimmst und sobald du die Eindrücke, die du in deinem Geist hast, als dein „ich“ wahrnimmst, kannst du das Leben nicht so wahrnehmen wie es ist. Du wirst das Leben nur so wahrnehmen, wie es für dein Überleben notwendig ist und nicht so, wie es wirklich ist.

    Sobald du als Mensch hier bist, ist Überleben sehr wichtig, aber es ist nicht genug. Wenn du wie jedes andere Lebewesen auf diesen Planeten gekommen wärst, wäre dein Leben schon durch einen vollen Magen erfüllt. Aber sobald du als menschliches Wesen hier bist, endet das Leben nicht mit Überleben. Tatsächlich beginnt für einen Menschen das Leben erst, nachdem das Überleben gewährleistet ist.

    Meditation verhilft dir zu einer Erfahrung, zu einem inneren Zustand, in dem das, was du bist, und das, was dein ist, getrennt sind. Es gibt eine kleine Distanz, einen kleinen Raum zwischen dem, was du bist, und dem was du angesammelt hast. Vorerst können wir dies als Meditation verstehen.

    Was ist der Nutzen davon? Es bewirkt eine absolute Klarheit in der Wahrnehmung. Du siehst das Leben genau so wie es ist – ohne Verzerrungen. Momentan hängt deine Fähigkeit durch die Welt zu gehen davon ab, wie klar du sie siehst. Wenn ich keine klare Sicht habe, sondern nur Selbstvertrauen und ich versuche damit durchs Leben zu gehen, dann werde ich bloß ein stümperhafter Idiot sein. Immer wenn es an Wahrnehmung mangelt, versuchen die Menschen das mit aufgebauter Selbstsicherheit zu überwinden. Menschen versuchen den Mangel an Klarheit durch andere Mittel zu kompensieren, aber es gibt keinen Ersatz für Klarheit.

    Sobald du das verstehst, wirst du automatisch meditativ; du willst alles aus dem Weg räumen und das Leben einfach so sehen, wie es ist. Du willst mit möglichst geringer Reibung durchs Leben gehen, ohne über dieses oder jenes zu stolpern.

  • Sadhguru: Diese Kriya schafft einen gewissen Raum zwischen dir und deinem Körper, zwischen dir und deinem Geist. Falls du dich in deinem Leben abmühst, dann deshalb, weil du dich mit diesen begrenzten Aspekten identifizierst.

    Die Essenz der Meditation ist also, dass sie einen Raum schafft, eine Distanz zwischen dir und dem, was du als deinen Geist bezeichnest. All das Leiden das du durchlebst, wird in deinem Geist erzeugt. Wenn du dich von deinem Geist distanzierst, kannst du dann noch leiden? Das ist das Ende allen Leidens.

    Während du meditierst besteht eine Distanz zwischen dir und deinem Geist und du fühlst dich friedvoll. Das Problem ist, dass du, sobald du die Augen wieder öffnest, wieder in deinem Geist anhaftest.

    Wenn du jeden Tag meditierst, wird ein Tag kommen an dem du - selbst wenn du die Augen offen hast - die Erfahrung machst, dass dein Geist dort ist und du hier. Das ist das Ende des Leidens. Wenn du nicht mehr mit deinem Körper und Geist identifiziert bist, wirst du die Quelle der Schöpfung in dir spüren. Sobald das passiert, dann dringt Gnade durch.

    Das bedeutet, dass dein gesamtes karmisches Gepäck – dein vergangener oder unbewusster Geist – beiseite gestellt wurde. Es kann keinen Einfluss mehr über dich haben. Sobald die Vergangenheit keinen Einfluss mehr über dich hat, wird das Leben zu einem riesigen Potential.

    Jeder Atemzug wird zu einer großartigen Möglichkeit in deinem Leben, weil die Vergangenheit keine Rolle mehr in deinem jetzigen Dasein spielt. Wenn du hier sitzt, bist du absolutes Leben. Das Leben wird mühelos.

  • Sadhguru: Vor ein paar Jahren setzte ich mich einfach hin und wurde von Ekstase überströmt – einfach so – grundlos und ohne irgendetwas zu versuchen. Ich dachte, „Was ist daran so eine große Sache? Ich sitze einfach hier und platze vor Ekstase. Was ist daran so eine große Sache? Ich werde die ganze Welt in Ekstase versetzen.“ Seitdem sind fast 30 Jahre vergangen und inzwischen sehe ich so aus (zeigt zu seinem grauen Bart), aber die Menschen haben ihre Trübsal immer noch nicht aufgegeben. Wir haben ein paar Millionen Menschen erreicht, aber das ist nicht die ganze Welt. Meine Vorstellung der Welt sind sieben Milliarden Menschen.

    Im Moment werden Gesellschaften täglich verrückter, weil alles, was in materieller Hinsicht getan werden kann, bereits getan wurde. Jetzt wissen sie nicht mehr, was sie machen sollen. Alles, was man tun kann, ist seine Haare zu schneiden oder sich von Kopf bis Fuß zu tätowieren. Was kann man sonst noch Neues tun? Menschen werden immer mehr negative Dinge tun, nur weil sie etwas Neues machen wollen.

    Die Gesellschaft ist für den spirituellen Prozess überreif. Wenn man ihn jetzt nicht zur Verfügung stellt, wird sie explodieren. Man muss einen breitangelegten, nicht-religiösen spirituellen Prozess anbieten, der keiner bestimmten Philosophie oder Ideologie angehört – lediglich einen einfachen Prozess, der die Menschen zu ihrem Inneren Selbst führt. Bis jetzt wurden Menschen in kleineren Gruppen hier und da erreicht, aber es ist noch nicht in einem größeren Ausmaß passiert. Mit der heute verfügbaren Technologie können wir das schaffen.

    Dies wird das Wichtigste sein, was wir als eine Generation von Menschen tun können. Wir haben das Privileg, in großem Ausmaß etwas für das menschliche Bewusstsein tun zu können.

    Wenn wir zu viel im Außen erschaffen, werden wir bald keinen Planeten mehr haben. Es ist Zeit, dass menschliche Energien nach innen gerichtet werden, so dass Menschen sich selbst neu anleiten können und ihrer Umgebung keinen Schaden zufügen. Es gibt im Inneren eine Menge zu tun. Wenn wir den brausenden und sehr betriebsamen Gesellschaften der Erde diese Dimension nicht in einem größeren Ausmaß eröffnen, wird ihr Eifer unseren Planeten zerstören.

  • Sadhguru: Der Atem ist der Faden, der dich an den Körper bindet. Wenn ich deinen Atem wegnehme, fallen du und dein Körper auseinander. Es ist der Atem, der dich an deinen Körper bindet. Was du deinen Körper nennst und was du als „ich“ bezeichnest, ist durch den Atem zusammengeschnürt. Und dieser Atem entscheidet über viele Aspekte dessen, wer du jetzt bist.

    Bezüglich unterschiedlicher Arten von Gedanken und Gefühlen, die du durchlebst, nimmt dein Atem unterschiedliche Muster an. Wenn du wütend bist, atmest du auf eine Art. Wenn du friedvoll bist, atmest du auf eine andere Art. Wenn du glücklich bist, atmest du auf eine andere Art. Wenn du traurig bist, atmest du auf eine andere Art. Ist dir das schon aufgefallen?

    Die Wissenschaft des Pranayama und Kriya basiert auf diesem Prinzip jedoch genau umgekehrt: Durch bewusstes Atmen auf eine bestimmte Weise, kann die Art wie du denkst, fühlst und das Leben verstehst und erlebst verändert werden.

    Der Atem kann auf so viele Arten als Instrument verwendet werden, um andere Dinge mit dem Körper und Geist zu tun. Du wirst sehen, dass wir bei der Isha Kriya einen einfachen Atemprozess nutzen; aber die Kriya selbst ist nicht im Atem. Der Atem ist nur ein Instrument. Der Atem ist ein Auslöser, doch bei dem was dann passiert, geht es nicht um den Atem.

    So wie du atmest, so denkst du. So wie du denkst, so atmest du. Dein gesamtes Leben, dein gesamter unbewusster Geist ist in deinem Atem niedergeschrieben. Wenn du einfach deinen Atem liest - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind dort in der Art, wie du atmest niedergeschrieben.

    Sobald du das erkennst, ändert sich dein Leben komplett. Das muss allerdings aus der Erfahrung heraus erkannt werden; das ist nicht etwas, das man vorlegen kann. Wenn du die Glückseligkeit kennst, einfach hier zu sitzen, die Glückseligkeit, einfach hier sitzen zu können, nichts zu denken, nichts zu tun, einfach hier zu sitzen, einfach Leben zu sein, dann wäre dein Leben sehr viel anders.

    Was dies bedeutet ist: Heute ist wissenschaftlich erwiesen, dass du ohne einen einzigen Tropfen Alkohol, ohne Einnahme irgendeiner Substanz, einfach hier sitzen kannst und von selbst berauscht oder betrunken sein kannst - ohne Kater. Wenn du auf eine bestimmte Art bewusst bist, kannst du dein System so aktivieren, dass einfach hier zu sitzen zu einem vollen Genuss wird. Sobald es zu einem solches Vergnügen wird, einfach zu sitzen und zu atmen, wird man liebenswürdig, flexibel, wundervoll – weil man ständig in einem großartigen inneren Zustand ist. Der Geist wird schärfer als je zuvor.

  • Sadhguru: Mit dem Kopf leicht nach oben gerichtet zu sitzen bedeutet nicht, dass du etwas im Himmel schweben sehen oder dir etwas vorstellst willst. Du hältst den Kopf nach oben gerichtet, weil dein System empfänglich wird, wenn es nach oben schaut. Es ist so, als öffnete man ein Fenster. Es geht darum, für Gnade empfänglich zu werden. Wenn du bereit und empfänglich wirst, richtet sich dein Körper automatisch nach oben.

  • Sadhguru: Wenn du den Laut „Aa“ intonierst, wird das Versorgungszentrum deines Körpers aktiviert. Das ist das Manipuraka-Chakra oder Nabelzentrum. Das Manipuraka-Chakra liegt knapp zwei Zentimeter unterhalb deines Nabels. Als du im Bauch deiner Mutter warst, war die „Versorgungsleitung“ damit verbunden. Jetzt ist diese Leitung nicht mehr da, doch das Versorgungszentrum liegt immer noch bei deinem Nabel.

    So wie es einen physischen Körper gibt, gibt es auch einen kompletten Energiekörper. Diese Energie, die wir allgemein als Prana oder Shakti bezeichnen, fließt in bestimmten Mustern durch den Körper; sie fließt nicht willkürlich. Es gibt 72.000 verschiedene Wege, in denen sie sich bewegt. Mit anderen Worten, es gibt 72.000 Bahnen im System, durch die sie fließt. Die Nadis sind also Bahnen oder Kanäle im System. Sie haben keine physische Form; wenn du den Körper aufschneidest und hineinschaust, wirst du diese Nadis nicht finden. Aber je bewusster du wirst, umso mehr wirst du feststellen, dass sich die Energie nicht willkürlich bewegt; sie bewegt sich in festgelegten Bahnen.

    Der Laut „Aa“ ist die einzige Vibration, die sich über den ganzen Körper ausbreitet, weil das Manipuraka-Chakra die einzige Stelle im Körper ist, wo sich die 72.000 Nadis treffen und sich weiter verteilen. Wenn du den Laut „Aa“ intonierst, wirst du sehen, wie die Vibration etwa zwei Zentimeter unterhalb des Nabels beginnt und sich über den ganzen Körper ausbreitet. Diese Vibration kann die Vitalisierung des Versorgungszentrums enorm fördern. Die Aktivierung dieses Zentrums führt zu Gesundheit, Dynamik, Wohlstand und Wohlbefinden.

  • Ein leerer Magen ist nicht notwendig. Man muss nach dem Essen keine Pause einlegen. Mit vollem Magen jedoch wird man eine Neigung haben, dabei einzuschlafen.

  • Meditation ist ein Prozess, der genauso Teil des eigenen Lebens werden kann wie alles, was man tut. Es ist so einfach wie Zähne putzen: Am Anfang musste jemand darauf bestehen, dass man es tut – aber wenn man einmal den Sinn verstanden hatte, tut man es einfach, ohne groß darüber nachzudenken. Genauso ist es mit der Meditation: Wenn man erst einmal den Sinn verstanden hat, dann wird sie ganz natürlich und ohne viel Mühe ein Teil des eigenen Lebens werden. Damit das jedoch geschieht, ist am Anfang etwas Durchhaltevermögen notwendig. Das ist einer der Gründe, warum die Übung 48 Tage lang zweimal täglich gemacht werden muss.

  • Es ist gut wenn du täglich beide Übungen machen kannst. Du wirst auf jeden Fall davon profitieren. Wenn deine Zeit jedoch knapp wird, dann ist es am besten, wenn du vorrangig Shambhavi Mahamudra machst.

  • Wenn du willst, kannst du Isha Kriya etwas öfter machen, aber wenn du das Mantra eine längere Zeit über intonieren willst, dann wäre „AUM“ passender. Wenn es dir möglich ist, zum Yoga Center zu kommen, kannst du am AUM Chanting teilnehmen, das täglich von 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr stattfindet. Ansonsten überlege, ob du den Isha Yoga Kurs oder das Inner Engineering Programm in deinem Center belegen und es dort erlernen kannst. Aktuelle Veranstaltungen und weitere Einzelheiten findest du unter

    www.ishayoga.org

  • Es ist kein Problem, Isha Kriya zu praktizieren, wenn du Spondylosis hast. Es ist völlig ungefährlich und von großem Nutzen für dich. Falls du nicht mit gekreuzten Beinen sitzen kannst, kannst du auch auf einem Stuhl oder einer Bank sitzen. Gib nur Acht, dass deine Beine an den Knöcheln überkreuzt sind. Auch wenn du sonst irgendwelche chronische Krankheiten oder eine bestimmte körperliche Einschränkung hast, kannst du Isha Kriya problemlos praktizieren, solange du während der Kriya bequem sitzen kannst.

  • Es ist besser, die Kriya zu lernen, indem sie selbst das Video anschauen.

  • Überprüfe, ob du den Mund ganz geöffnet hast. Wenn ja, dann wirst du die Vibrationen mit Sicherheit im Manipuraka-Chakra spüren. Vielleicht öffnest du unbewusst den Mund nicht vollständig. Öffne ihn ganz und überprüfe, ob du einen Unterschied bemerken kannst.

  • Ja, du kannst auf einem Stuhl sitzen. Gib nur Acht, dass deine Beine an den Knöcheln überkreuzt sind.

  • Du kannst diese Meditation überall machen, aber gib Acht, dass du während der Kriya nicht physisch gestört wirst. Ein stiller Ort wäre gut dafür, ist aber keine Voraussetzung. Sollte es keinen ruhigen Ort geben, kannst du sie einfach da machen, wo du dich befindest. Wichtig ist, dass, wenn du dich für die Kriya hinsetzt, du dann keine Pause zwischendrin machst, weil das sonst die Reorganisation deiner Energie während der Übung stört.

  • Du kannst mit dem bereits Gelernten weitermachen, vorausgesetzt, du erinnerst dich an die Anleitungen. Falls du dir über die Abfolge nicht ganz sicher bist, ist es besser, du lernst die Kriya nochmals Online.

  • Du kannst Isha Kriya praktizieren, wann immer du Zeit hast, aber bitte vermeide die Zeit um Mitternacht herum.

  • Im Idealfall zwei Mal täglich – einmal morgens und einmal abends. Falls du jedoch Zeit dafür hast, kannst du Isha Kriya auch öfter machen.

  • Achtundvierzig Tage sind eine Zeitspanne, die generell als Mandala bekannt ist, in dieser Zeit durchläuft der Körper einen bestimmten Zyklus. Das ist auch der Grund, warum zum Beispiel in Ayurveda die Medizin normalerweise 48 Tage lang gegeben wird. Das ist die Zeitdauer, die notwendig ist, damit sie sich im System des Körpers etablieren kann. Das gleiche trifft auf Isha Kriya zu. Es ist wichtig, dass man die Übungen in dieser Zeitspanne ohne Unterbrechung macht.

 
 
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